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Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf geht neue Wege

01.08.2014

Landkreisweite lokale Aktionsgruppe (LAG) gegründet - 107 Mitglieder

 

Über einhundert Interessierte waren am Mittwochabend in den Sitzungssaal des Landratsamtes gekommen, um eine landkreisweite "Lokale Aktionsgruppe" (LAG) zu gründen und dazu den Verein "Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf" aus der Taufe zu heben.

Zu den Geburtshelfern zählten auch der Leader-Manager für die Oberpfalz, Hans-Michael Pilz, Regionalmanagerin Tina Breitenbach sowie Christian Meyer und Hedwig Pamler vom Landratsamt; letztere sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Da alle, die gekommen waren, dasselbe Ziel vor Augen hatten, gab es keine Grundsatzdiskussionen und dafür durchwegs einstimmige Entscheidungen.

Die vorbereitete Satzung wurde einstimmig genehmigt, nachdem beim Passus "Vorstand" die Zahl der Beisitzer von drei auf vier geändert worden war und für das Entscheidungsgremium (Steuerkreis) acht statt sechs Mitglieder vorgesehen wurden. Als vierter Beisitzer machte Maria Baumer gegen Hans Frankl und Dr. Birgit Angerer das Rennen.

Damit trug die Versammlung dem Einwand Rechnung, dass der östliche Landkreis personell besser eingebunden werden soll. Um das gesamte Gebiet des Landkreises gut abzudecken und den Bereich "Kultur" und auch die bisherige LAG "Brückenland Bayern-Böhmen" gut vertreten zu wissen, wurde auf entsprechende Anträge hin auch der Steuerkreis aufgestockt. Die Geschäftsordnung wurde dann ebenso einstimmig gebilligt.

Regionalmanagerin Tina Breitenbach ist derzeit dabei, das für die Leader-Bewerbung erforderliche Regionale Entwicklungskonzept (REK) zu schreiben. Landrat Thomas Ebeling rief dazu auf, dafür entsprechende Vorschläge zu unterbreiten, "damit das REK ein Gemeinschaftswerk aller Beteiligten ist." Abgabetermin ist im November. Leader-Manager Hans-Michael Pilz betonte, dass Leader den Bürgern wiederum die Chance biete, ihre Heimat selbst zu gestalten und voranzubringen. Wenn das REK fertiggestellt ist, werde es dem Gremium nochmal zur Diskussion vorgelegt. Voraussichtlich im März 2015 wird dann im Ministerium die Entscheidung über die Auswahl der LAGs erfolgen.

 

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